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Ethnomedizin und Ethnobotanik, dazu gehören auch die Gewürze, sind eng mit Forschungen im Bereich Biochemie, Lebensmittelchemie und Chemie im allgemeinen verknüpft. Da es sich bei den hier angebotenen Produkten um diätetische LEBENSmittel handelt, berührt die Theorie dieser Produkte alle diese Bereiche: Ehtnomedizin, Ethnobotanik, Biochemie insbesondere, - und natürlich auch die Lebensmittelchemie und allgemeine Chemie. Was sind Gewürze? Gewürze sind sehr komplex zusammengesetzte, hochwirksame biochemische Strukturen (Moleküle), die von Forschern wie Biochemikern, Ärzten, Molekularmedizinern und Neurologen intensiv erforscht werden. Und gerade Gewürze sind in den vergangenen 10 Jahren immer intensiver von der Forschung beachtet worden. Ganze Expertenteams durchkämmen den tropischen Regenwald auf der Suche nach neuen chemopräventiven Stoffen, wie zum Beispiel antiseptischen Substanzen, derer es dringend bedarf wenn man bedenkt, dass immer mehr Keime gegen immer mehr Antibiotika resistent werden und viele Krankheiten daher schwerer behandelbar werden. Aber es werden auch Gifte, Enzyme, Pilze, Baumrinden und vieles mehr, untersucht.
Ärzte geben meist Ratschläge, was man alles vermeiden sollte, eine ganze Litanei von Dingen (Koffein, Alkohol, Fett, etc.), aber über die wissenschaftlichen Grundlagen der Beziehung zwischen Nahrungsmitteln, Ernährungsweise und Gesundheit sind sie eher schlecht informiert. Beispiel: Forscher, die Tiere in der Wildnis beobachteten, konnten auch auf diesem Gebiet interessante Kenntnisse gewinnen. Wenn Schimpansen zum Beispiel unter Durchfall litten, aßen sie bestimmte Baumrinden und ihre Jungen lernten dieses Verhalten von den Eltern. Es wurde beobachtet, dass die Tiere durch den Verzehr dieser Rinden den Durchfall kurierten. Pfeilgifte der Indianer wurden auch im Hinblick nicht nur auf ihre erwiesenermaßen große Toxizität sondern auch auf ihre möglicherweise gesundheitsrelevanten pharmakologischen Wirkungen untersucht, ebenso die Gifte bestimmter Frösche und Schlangen. Beispiele gibt es zuhauf, man denke nur an die Entwicklung des Aspirins aus der Rinde des Weidenbaums oder an das Herzmittel aus der Pflanze/Blume Fingerhut (Digitalis), um zwei Beispiele aus unserer Umgebung zu nennen.
Es geht also hier um natürliche Inhaltsstoffe natürlicher Lebensmittel (und dazu gehören die Gewürze ja), die biochemische Fähigkeiten besitzen, die Mechanismen, die die Entwicklung von Krankheiten im menschlichen Organismus fördern, umzukehren, ihnen vorzubeugen und ihnen entgegenzuwirken. Da es sich bei den hier angebotenen Produkten (Kapseln zum Einnehmen, (Schlucken) um diätetische Lebensmittel handelt, ist auch das Thema „Bioverfügbarkeit“ anzusprechen. Es gibt z. B. zahlreiche hochdosierte Vitaminpräparate. Meist werden diese synthetisch hergestellt und die Frage, ob diese Vitamine „bioverfügbar“, also vom menschlichen Organismus verwertet werden können, stellt sich hier. Ganz anders bei Produkten, deren Grundsubstanzen aus natürlichen Stoffen besteht. Da es in der Naturheilkunde immer einen zusätzlichen Stoff braucht, der die Hauptsubstanz sozusagen entwickelt, katalysiert, sind meine Produkte zusammengesetzte Produkte. So wird zum Beispiel Zimt mit Ingwer gemischt, denn der Ingwer führt mit dem Zimt gemeinsam zu einer Synergie, einer verstärkenden Wirkung, und der Ingwer sorgt außerdem auch für die besondere Wirksamkeit des Zimts.
Versteht sich also von selbst, dass wir eng mit Labors und Lebensmittelchemikern zusammen arbeiten und mit den Produkten die entsprechenden Ergebnisse ausgewiesen werden.